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Marktwappen von Arnsberg

Die Gründung des heutigen Arnsberg ging von dem auf einer mächtigen Dolomitwand thronenden Schloss aus, das im 12. Jahrhundert entstand. Hier oben hausten die reichen und mächtigen Herren von Arnsberg. Das Schloss wechselte öfter den Besitzer. Im Jahre 1475 kam sie in den Besitz des Eichstätter Fürstbischof Wilhelm Reichenau. Bis zur Säkularisation 1803 verblieb sie in den Händen der Eichstätter Fürstbischöfe, welche das Schloss gern zum Jagdaufenthalt benutzten. Dann begann der Verfall und schließlich musste es abgebrochen werden. Es soll eines der schönsten Schlösser des Altmühltals gewesen sein.
Die Ortschaft Arnsberg spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle. Die Ritter ließen sie mit Mauern, Türmen und zwei Toren umgeben. 1393 wird Arnsberg als Markt genannt und hatte ein eigenes Marktsiegel mit einem Adler als Siegelbild. Der alte Markt bestand ursprünglich, wie man heute noch sieht, aus einer doppelten Häuserreihe. Er war sogar Amts- und Gerichtssitz und die Schlossherren besaßen die hohe Gerichtsbarkeit, das sogenannte Halsgericht. Auf der Galgenleite, dem Platz des Hochgerichts, stand der Galgen. Die erste Kirche zu Ehren des hl. Sebastian am Fuß des steilen Hanges scheint um 1460 erbaut worden zu sein, wie aus einer Ablassurkunde aus dieser Zeit zu entnehmen ist. 1770 erfolgte der Neubau nach den Plänen des fürstbischöflichen Baumeisters Moriz Pedetti. Beim Bau der Lokalbahn Eichtätt-Kinding in den Jahren 1897/98 erhielt Arnsberg einen Bahnhof. Beide sind restlos verschwunden. Als im Jahre 1929 die Altmühl reguliert wurde, wobei eine Inselgeopfert werden musste, trat an die Stelle der alten idyllischen Holzbrücke eine neue Betonbrücke. Am Ende des zweiten Weltkrieges besetzten am 25. April 1945 die Amerikaner den Ort. Der Krieg forderte zwei Tote, darunter einen kriegsgefangenen Franzosen. Nach dem Krieg nahm auch Arnsberg am allgemeinen Wirtschaftsaufschwung teil. Zu Füßen eines einmaligen Felsenpanoramas, einem Naturschutzgebiet liegend, wurde das Dorf schöner und größer, erhielt Durchgangsstraßen, eine Kanalisation und als letzte Errungenschaft eine Kläranlage.

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