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Naturschutzgebiet

Das Naturschutzgebiet "Arnsberger Leite" besteht seit dem 01. Mai 1986 und schützt nach Verordnung der oberbayerischen Regierung 20,3 Hektar. Die Kennzahl des NSG ist 100.091. Schon 1935 wurde durch Herrn Prof. Franz Xaver Mayr versucht, die Leite unter Schutz zu stellen. Auch 1972 versuchte Prof. Mayr zusammen mit dem Bund Naturschutz das Naturschutzgebiet an der Leite durchzusetzen. Allerdings verlief auch dieser Versuch im Sand. Erst Anfang der achziger Jahre wurde erneut ein Versuch gestartet der wie beschrieben am 01. Mai 1986 dazu führte, dass die Arnsberger Leite ein Naturschutzgebiet wurde. Der Arnsberger Leite wurde vom Staat der höchste Schutzstatus vergeben. So ist beispielsweise das Klettern, Zelten und Feuermachen, das Entnehmen von Pflanzen und alles was zur Zerstörung oder Beschädigung führt, verboten.

Ein Naturschutzgebiet stellt eine Fläche dar, die wegen Ihrer Einzigartigkeit von Natur, Landschaft und vor allem wegen der Pflanzen und Tiere geschützt und erhalten werden soll. So ist meist, wie bei der Arnsberger Leite beschrieben, ein Betreten o. ä. verboten. Auch eine Landwirtschaftliche Nutzung ist untersagt. Hier gibt es natürlich Ausnahmen, wenn eine sanfte Bewirtschaftung für das Gebiet von Vorteil ist, wie z. B. eine Beweidung mit Schafen.
Ein Naturschutzgebiet ist in der Bundesrepublik durch das BNatSchG geregelt. Es wird gekennzeichnet durch das oben ersichtliche Schild mit dem Adler. In den neuen Bundesländern ist dieses Schild zur Kennzeichnung gelb und mit einer Eule bedruckt. 1995 waren es in Deutschland 5.314 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 6.845 Quadratkilometern. Der größte Teil fällt dabei auf Bayern mit einer Fläche von 1.416 Quadratkilometern (Stand 1995).

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