Impressum Datenschutz Sitemap
11 Punkt (Standard)12 Punkt14 PunktLinksbündigBlocksatz

Der Apollofalter

Neben den Pflanzen beherbergt die Arnsberger Leite auch seltene Tiere. Nicht leicht zu finden sind Arten wie der Apollofalter oder der Schmetterlingshaft. Weiter tummeln sich noch das Widderchen, das Schachbrett, der Aurorafalter, der Zitronenfalter, der Scheckenfalter, und auch der Schwalbenschwanz. Weiter sind zu nennen Tiere wie Kreuzottern, Schlingnattern, Zaun- und Waldeidechsen, verschiedene Insekten, Käfer und viele mehr. Durch den nah angrenzenden Wald gehören auch viele Vögel zum Bild der Leite. Auch Turmfalken, Mäusebussarde und Uhus sind anzutreffen.

Ein kleines Vorkommnis vom 13. Juli 1946 in Arnsberg
(Zitat aus "Arnsberg im Altmühltal"):

"Uhukatastrophe in Arnsberg: An diesem Tag brachten in der Früh um 7 Uhr Schulkinder einen noch lebenden Uhu zu Oberlehrer Buchberger. Sie hatten das Tier in bewusstlosem Zustand in der Dorfstraße gefungen. Anscheinend war es auf der nächtlichen Jagd mit dem Kopf an die Drähte der elektrischen Lichtleitung gestoßen; sonst konnte ich keinerlei äußere Verletzungen erkennen."

Einer der seltensten Bewohner ist der Apollofalter. Dieser Falter steht seit 1936 unter Naturschutz. Er ist zu finden auf der roten Liste unter Kategorie 1: Vom aussterben bedroht. In Deutschland kommt der Falter außerhalb der Alpen nur noch in wenigen kleinen Flächen vor. Der Schmetterling ist je nach Höhenlage von Juni bis August aktiv. Zu erkennen ist der Falter an den roten Punkten auf seinen hellen Flügeln. Diese Punkte sind bei den Apollos im Frankenjura stärker ausgeprägt als bei Apollos in den Alpen. Dies sollte auch der Grund für eine eigene Unterart des Apollos im Frankenjura sein: Der Parnassius apollo melliculus.

Impression des Apollofalters (1)
Impression des Apollofalters (2)
Impression des Schmetterlingshaft (3)
Tiere der Leite